• Home
  • Verband
    • Mission
    • Vorstand
    • Mitglieder
      • Mitgliederkarte
  • Unternehmen
    • Angebote
  • Ausschüsse
    • Bildungsausschuss
      • Bildung Verzeichnis
      • Kontakt Bildung Verzeichnis
    • ESG-Ausschuss
    • Marketingarbeitsgruppe
    • Bitcoin Business Dinner
  • News
  • Events
  • Spende
  • Deutsch
    • English (Englisch)
Bitcoin BundesverbandBitcoin Bundesverband
Bitcoin BundesverbandBitcoin Bundesverband
  • Home
  • Verband
    • Mission
    • Vorstand
    • Mitglieder
      • Mitgliederkarte
  • Unternehmen
    • Angebote
  • Ausschüsse
    • Bildungsausschuss
      • Bildung Verzeichnis
      • Kontakt Bildung Verzeichnis
    • ESG-Ausschuss
    • Marketingarbeitsgruppe
    • Bitcoin Business Dinner
  • News
  • Events
  • Spende
  • Deutsch
    • English (Englisch)
Bitcoin-Steuern Nicht den Fehler von Österreich wiederholen Eric Demuth von Bitpanda schlägt Alarm
Bitcoin-Steuern Nicht den Fehler von Österreich wiederholen Eric Demuth von Bitpanda schlägt Alarm

Bitcoin-Steuern: Nicht den Fehler von Österreich wiederholen

17 März, 2026 Posted by Jens Leinert Unkategorisiert

Bitcoin-Steuern:
Nicht den Fehler von Österreich wiederholen

Eric Demuth von Bitpanda schlägt Alarm

Bitcoin-Steuern: Nicht den Fehler von Österreich wiederholen. Eric Demuth von Bitpanda schlägt Alarm

Die Debatte um die mögliche Abschaffung der einjährigen Haltefrist für Bitcoin und andere Kryptowerte in Deutschland gewinnt weiter an Schärfe. Während in Berlin über zusätzliche Steuereinnahmen, angebliche „Kryptolücken“ und neue Belastungen für Anleger diskutiert wird, kommt aus Österreich eine deutliche Warnung.

Denn dort wurde die Haltefrist bereits abgeschafft. Und ausgerechnet Eric Demuth, Mitgründer von Bitpanda, warnt heute ausdrücklich davor, diesen Weg in Deutschland zu wiederholen.

Der Blick nach Österreich ist wichtig

Österreich hat seine Besteuerung von Kryptowerten mit Wirkung ab 1. März 2022 grundlegend geändert. Seitdem werden Kryptowährungen steuerlich grundsätzlich wie Kapitalvermögen behandelt. Für „Neubestand“, also grundsätzlich für nach dem 28. Februar 2021 angeschaffte Kryptowerte, gilt ein besonderer Steuersatz von 27,5 Prozent. Das österreichische Finanzministerium stellt dies ausdrücklich so dar.

Was auf dem Papier nach Vereinfachung und Gleichbehandlung mit anderen Anlageklassen klingt, hat in der Praxis offenbar erhebliche Nebenwirkungen erzeugt. Genau darauf weist Eric Demuth jetzt hin.

Eric Demuths Warnung ist eindeutig

In der aktuellen Diskussion auf X widersprach Demuth der Behauptung, Bitpanda habe in Österreich selbst aktiv auf die Abschaffung der Haltefrist hingewirkt. Er schreibt stattdessen, das Gegenteil sei der Fall gewesen: Er habe gegen diese Änderung lobbyiert. Wörtlich bezeichnet er die Abschaffung der Haltefrist in Österreich als „eine extrem dumme Entscheidung“.

Besonders deutlich ist seine Begründung: Die Änderung habe Bitpanda vor massive operative Probleme gestellt. Man habe erhebliche Ressourcen aufwenden müssen, um ein komplexes System zur steuerlichen Abwicklung umzusetzen. Dieses Projekt habe das Unternehmen bei anderen Vorhaben deutlich zurückgeworfen. Nach Darstellung Demuths brachte die Reform vor allem mehr Bürokratie, mehr Komplexität für Nutzer und kaum zusätzlichen Nutzen für den Staat.

Seine politische Botschaft an Deutschland ist deshalb klar: Deutschland solle gerade nicht den gleichen Fehler wie Österreich machen.

Diese Warnung verdient Aufmerksamkeit. Nicht nur, weil sie aus der Branche kommt, sondern weil sie von einem Unternehmer stammt, dessen Unternehmen die praktischen Folgen eines solchen Modells selbst umsetzen musste.

Eric Demuth Bitpanda

Was Österreich für Deutschland lehrt

Die Diskussion in Deutschland wird häufig so geführt, als sei die Abschaffung der Haltefrist ein einfacher steuerpolitischer Hebel: ein paar gesetzliche Anpassungen, mehr Gerechtigkeit, mehr Einnahmen. Doch der Blick nach Österreich zeigt, dass die Realität komplizierter ist.

Eine steuerliche Gleichstellung von Bitcoin mit klassischen Kapitalanlagen mag für manche politisch attraktiv klingen. In der Praxis zieht sie jedoch komplexe Folgeprobleme nach sich:

  • höhere technische und regulatorische Anforderungen für Börsen und Broker,

  • mehr Dokumentations- und Nachweispflichten,

  • mehr Unsicherheit und Komplexität für Nutzer,

  • zusätzlicher Aufwand bei Produktentwicklung, Reporting und Abwicklung.

Bitpanda selbst betreibt inzwischen eigene Informationen zur österreichischen Quellensteuer auf Kryptowerte und beschreibt dort detailliert, wann für österreichische Kunden eine automatische Steuerabfuhr greift. Schon daran wird deutlich, wie weitreichend die Folgen der Reform in der Praxis sind.

Wenn also ein Marktteilnehmer, der diese Regeln technisch und operativ umsetzen musste, heute vor einer Übertragung des Modells auf Deutschland warnt, dann sollte diese Erfahrung in der politischen Debatte ernst genommen werden.

Deutschland diskutiert gerade in die falsche Richtung

In Deutschland ist die Ausgangslage derzeit noch eine andere. Nach geltendem Recht sind Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften mit Kryptowerten grundsätzlich steuerfrei, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung mehr als ein Jahr liegt. Das Bundesfinanzministerium hat diese Grundlinie auch in seinem Schreiben zu Einzelfragen der ertragsteuerrechtlichen Behandlung von Kryptowerte bestätigt.

Gleichzeitig wächst der politische Druck, diese Haltefrist abzuschaffen. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die aktuelle Debatte um die sogenannte „Kryptolücke“. Im ZeVeDi-Beitrag von Co-Pierre Georg vom 10. März 2026 wird die deutsche Haltefrist als „Deutschlands überflüssigstes Steuergeschenk“ bezeichnet; dort ist von bis zu 11,4 Milliarden Euro möglicher Steuermehreinnahmen die Rede.

(Siehe auch: Die 11,4 Mrd. Euro Frage)

Diese Debatte hat inzwischen politische Wirkung entfaltet. Doch gerade hier lohnt sich der kritische Blick nach Österreich: Hohe fiskalische Erwartungen und vermeintlich einfache Lösungen können in der Praxis schnell zu mehr Komplexität, mehr Bürokratie und erheblichen Fehlanreizen führen.

Wenn selbst Bitpanda warnt, sollte Berlin zuhören

Besonders bemerkenswert ist, dass die Warnung nicht aus einer rein ideologischen Ecke kommt, sondern von einem der bekanntesten europäischen Krypto-Unternehmer. Bitpanda ist kein fundamentaloppositioneller Außenseiter, sondern ein regulierter Marktteilnehmer mit direkter Erfahrung in einem Land, das die Haltefrist bereits abgeschafft hat.

Gerade deshalb ist Demuths Aussage politisch so relevant. Seine Botschaft lautet nicht, dass Steuerregeln für Kryptowerte grundsätzlich unmöglich seien. Seine Botschaft lautet vielmehr: Die Abschaffung der Haltefrist in Österreich war ein Fehler, der hohe operative Kosten, mehr Komplexität und wenig echten Mehrwert gebracht hat.

Deutschland sollte daraus lernen, statt dieselbe Fehlentscheidung mit Zeitverzug zu wiederholen.

Die falschen Anreize einer solchen Reform

Eine Abschaffung der Haltefrist würde nicht nur Anleger treffen. Sie würde auch den Charakter des Bitcoin-Standorts Deutschland verändern.

Die bisherige Regelung setzt einen Anreiz zu langfristigem Denken, zu Eigenverantwortung und zu nachhaltigem Halten. Eine dauerhafte Besteuerung von Veräußerungsgewinnen würde dagegen die Komplexität erhöhen und viele Nutzer noch stärker in steuerlich und technisch vermittelten Plattformstrukturen halten. Das wäre kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt.

Hinzu kommt: In Österreich wird von verschiedenen Anbietern inzwischen aktiv damit geworben, die dortige steuerliche Komplexität für Nutzer handhabbar zu machen. Blockpit beschreibt die österreichische Reform heute als bestehendes Regime, unter dem Kryptowerte für Neubestand mit 27,5 Prozent besteuert werden und internationale Meldepflichten weiter ausgebaut werden.

Genau darin liegt ein grundsätzliches Problem: Je komplizierter das Steuerrecht wird, desto stärker profitieren zwangsläufig jene, die an dieser Komplexität mit Software, Beratung und Reporting verdienen. Für Nutzer, Innovation und Standortqualität ist das kein Vorteil.

Der deutsche Gesetzgeber sollte sich nicht von Modellrechnungen blenden lassen

In Deutschland wird die Debatte aktuell stark von großen Steuerzahlen geprägt. Solche Modellrechnungen mögen politisch attraktiv sein. Sie ersetzen aber nicht die Frage, welche Folgen eine Reform in der Realität hätte.

Österreich liefert hierfür ein warnendes Beispiel. Dort zeigt sich, dass eine vermeintlich moderne und gerechte Reform in der Praxis zu mehr operativem Aufwand, höheren Anpassungskosten und größerer Komplexität führen kann. Wenn nun ausgerechnet ein Unternehmer wie Eric Demuth, der die praktischen Folgen unmittelbar erlebt hat, vor einer Wiederholung dieses Weges in Deutschland warnt, dann sollte das in Berlin nicht ignoriert werden.

Fazit

Deutschland steht an einem steuerpolitischen Scheideweg. Die Abschaffung der Haltefrist für Bitcoin und andere Kryptowerte mag auf den ersten Blick wie ein einfacher Hebel für mehr Steuereinnahmen erscheinen. Der Blick nach Österreich zeigt jedoch, dass die Realität anders aussehen kann.

Mehr Bürokratie, mehr Komplexität, erhebliche operative Lasten und kaum überzeugender Zusatznutzen für den Staat — genau so beschreibt Eric Demuth heute die österreichische Erfahrung.

Der Bitcoin Bundesverband hält es deshalb für geboten, diese Warnung ernst zu nehmen. Wer in Deutschland über die Zukunft der Bitcoin-Besteuerung entscheidet, sollte nicht nur auf politische Schlagworte und Modellrechnungen schauen, sondern auf praktische Erfahrungen aus Ländern, die diesen Weg bereits gegangen sind.

Deutschland darf bei Bitcoin-Steuern nicht den Fehler Österreichs wiederholen.

Weiterführende Beitrag bei Blocktrainer: “Bitpanda-Gründer warnt Deutschland vor Abschaffung der Krypto-Haltefrist”

Hinweis: Dieser Beitrag wurde von einem Mitglied bzw. Autor des Bitcoin Bundesverband verfasst und gibt dessen persönliche Einschätzung wieder. Er stellt nicht zwingend die offizielle Position des Bitcoin Bundesverband dar.

Share
0

About Jens Leinert

Jens Leinert ist Vorstand des Bitcoin Bundesverbands und engagiert sich dort im Ausschuss für Bitcoin-Zahlungen sowie im Marketingausschuss. Sein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Bitcoin als Zahlungsmittel. Beruflich berät er Unternehmen und Coinsnap bei der Einführung und Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen.

You also might be interested in

Geschäftsführer-BTCBV
Geschäftsführer-BTCBV

Stellenausschreibung Geschäftsführer (m/w/d)

Juli 11, 2025

Stellenausschreibung Geschäftsführer (m/w/d) Aufgaben 1. Strategische Führung und Interessenvertretung Entwicklung[...]

SPD fordert Abschaffung der Steuerfreiheit auf Bitcoin
SPD fordert Abschaffung der Steuerfreiheit auf Bitcoin

SPD fordert Abschaffung der Steuerfreiheit auf Bitcoin

Okt. 31, 2025

SPD-„Seeheimer Kreis“ fordert Abschaffung der Steuerfreiheit auf Bitcoin SPD-„Seeheimer Kreis“[...]

blockbrain
blockbrain

Blockbrain zeigt, wie Bitcoin-Integration für Unternehmen funktioniert

Juni 10, 2025

Wir freuen uns, den beeindruckenden Erfolg unseres Mitgliedsunternehmens Blockbrain zu[...]

Jetzt Mitglied im Bitcoin Bundesverband werden Mitglied werden

Kontakt

Impressum

Datenschutzerklärung

Newsletter Anmeldung

Satzung

Ordnung

FAQ

Mitglied werden

BTCBV Logo

X (Twitter)

Telegram

Nostr

Linkedin

YouTube

Bitcoin Spende

×

QR Code QR Code Btc
Details ▼
Lightning:
Address:
Pay in wallet
Checkmark

Your payment was successful.

© 2026 · Bitcoin Bundesverband

Prev