FDP für Haltefrist –
FDP signalisiert Unterstützung für die Beibehaltung der Haltefrist bei Bitcoin
In der Debatte um eine mögliche neue Besteuerung von Bitcoin und anderen Kryptowerten ist jede klare politische Position wichtig. Umso bemerkenswerter ist ein aktuelles Signal aus der FDP.
Ausgangspunkt war ein Beitrag von Frank Schäffler, Mitglied im Bundesvorstand der FDP, zur steuerpolitischen Linie seiner Partei. Auf die Frage, ob es von der FDP auch eine klare Absage an eine Krypto-Steuer gebe, antwortete Schäffler auf X knapp und eindeutig: „klar, wir waren nie dafür“. Für den Bitcoin Bundesverband ist das ein wichtiges politisches Signal.
Denn damit wird deutlich: Innerhalb der FDP gibt es weiterhin eine liberale Stimme, die sich gegen eine zusätzliche steuerliche Belastung von Bitcoin und anderen Kryptowerten stellt und die bestehende Haltefrist nicht infrage stellt.
In der Debatte um eine mögliche neue Besteuerung von Bitcoin und anderen Kryptowerten ist jede klare politische Position wichtig. Umso bemerkenswerter ist ein aktuelles Signal aus der FDP.
Ausgangspunkt war ein Beitrag von Frank Schäffler, Mitglied im Bundesvorstand der FDP, zur steuerpolitischen Linie seiner Partei. Auf die Frage, ob es von der FDP auch eine klare Absage an eine Krypto-Steuer gebe, antwortete Schäffler auf X knapp und eindeutig: „klar, wir waren nie dafür“. Für den Bitcoin Bundesverband ist das ein wichtiges politisches Signal.
Denn damit wird deutlich: Innerhalb der FDP gibt es weiterhin eine liberale Stimme, die sich gegen eine zusätzliche steuerliche Belastung von Bitcoin und anderen Kryptowerten stellt und die bestehende Haltefrist nicht infrage stellt.
Frank Schäffler positioniert sich klar
Besonders relevant wird diese Aussage auch vor dem Hintergrund eines aktuellen Beitrags von Frank Schäffler in der Welt. Dort kritisiert er die Pläne der Bundesregierung scharf, Bitcoin künftig „anders“ zu besteuern und die einjährige Haltefrist abzuschaffen. Er wertet dies als Wortbruch und als Ausdruck einer Politik, die nicht sparen wolle und deshalb nach neuen Einnahmequellen greife. In seinem Text macht Schäffler zugleich deutlich, dass Bitcoin aus seiner Sicht eben nicht wie Aktien oder Anleihen behandelt werden sollte, sondern strukturell eher mit digitalem Gold vergleichbar sei.
Schäffler argumentiert außerdem, dass die immer wieder bemühte Kriminalitätskeule gegen Bitcoin sachlich nicht trägt. Er verweist auf die Nachvollziehbarkeit von Bitcoin-Transaktionen und stellt dem die deutlich schwerer rückverfolgbare Bargeldnutzung gegenüber. Auch den Verweis auf Österreich greift er auf: Dort sei die Abschaffung der Haltefrist rückblickend keine Erfolgsgeschichte gewesen, sondern habe vor allem mehr Bürokratie, höhere Komplexität und wenig zusätzlichen Nutzen für den Staat gebracht.
Ein positives Signal für die Debatte um die Haltefrist
Für den Bitcoin Bundesverband ist diese Position ausdrücklich zu begrüßen. Gerade in einer Phase, in der Teile der Bundesregierung und insbesondere die SPD die Haltefrist politisch unter Druck setzen, ist eine offene liberale Gegenposition wichtig. Die bestehende Regelung steht für langfristiges Denken, Eigenverantwortung und private Vorsorge. Wer Bitcoin über Jahre hält, spekuliert gerade nicht kurzfristig, sondern handelt häufig aus dem Motiv nachhaltiger Vermögensbildung.
Frank Schäffler benennt genau diesen Punkt. In seinem Beitrag beschreibt er die Haltefrist ausdrücklich nicht als Geschenk an Spekulanten, sondern als Bekenntnis zur Eigenverantwortung. Wer langfristig spart und privat vorsorgt, solle vom Staat nicht bestraft werden.
Hoffnung auf eine klare Linie der neuen FDP-Führung
Hinzu kommt ein weiterer politischer Aspekt: Die FDP hat seit Ende Mai 2026 mit Wolfgang Kubicki einen neuen Bundesvorsitzenden.
Der Bitcoin Bundesverband hofft, dass die neue Parteiführung diese liberale Linie gegenüber Bitcoin und der Haltefrist teilt und ebenfalls klar Position gegen eine Krypto-Steuer bezieht. Eine eindeutige Haltung der FDP wäre in der aktuellen Lage ein wichtiges Signal für viele Bitcoin-Sparer, für innovationsfreundliche Finanzpolitik und für den Erhalt verlässlicher steuerlicher Rahmenbedingungen.
Warum das Signal von Schäffler wichtig ist
Frank Schäffler ist innerhalb der FDP keine Randfigur. Laut FDP ist er Beisitzer im Bundesvorstand und Mitglied der Grundsatzprogrammkommission. Seine offene Unterstützung für die Beibehaltung der Haltefrist ist deshalb politisch relevant.
Gerade weil er sich auf X so unmissverständlich äußert und seine Position zusätzlich in einem ausführlichen Zeitungsbeitrag untermauert, ist das ein positives Signal. Es zeigt, dass die Debatte um Bitcoin und die Haltefrist nicht einseitig verläuft. Es gibt weiterhin politische Stimmen, die Bitcoin nicht als fiskalisches Problem, sondern als Ausdruck von Freiheit, Vorsorge und monetärer Eigenverantwortung verstehen.
Fazit
Die klare Aussage von Frank Schäffler, dass die FDP nie für eine Krypto-Steuer gewesen sei, ist ein ermutigendes Signal in einer zunehmend aufgeheizten Debatte. Sein Welt-Beitrag macht darüber hinaus deutlich, dass es innerhalb der FDP weiterhin eine fundierte und liberale Verteidigung der Haltefrist gibt.
Der Bitcoin Bundesverband begrüßt diese Position ausdrücklich. Zugleich bleibt die Hoffnung, dass auch der neue FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki diese Linie mitträgt und die FDP sich insgesamt klar für die Beibehaltung der Haltefrist bei Bitcoin und Kryptowährungen positioniert. Wenn ein Mitglied des FDP-Bundesvorstands dies bereits so offen auf X unterstützt, dann ist das ein positives Zeichen.



